Kurz gesagt
Affiliate Marketing auf Instagram funktioniert so: Du baust mit regelmäßigen Inhalten zu einem klaren Thema Vertrauen auf und führst Interessenten über den Link in deiner Bio oder eine automatische DM zu einem Partnerprodukt oder auf deine E-Mail-Liste. Bei meinem Kanal bringen Reels 57,1 % der Aufrufe, deshalb sind sie der wichtigste Hebel für Reichweite.
Inhalt
- So funktioniert Affiliate Marketing auf Instagram
- Was bei meinem Kanal Reichweite bringt
- Content-Säulen: Worüber du regelmäßig postest
- Profil und Link in Bio richtig aufsetzen
- ManyChat: Links automatisch per DM verschicken
- Welche Produkte du auf Instagram empfehlen kannst
- Werbekennzeichnung auf Instagram
- Fazit: Instagram lohnt sich, wenn du dranbleibst
- Häufige Fragen
Instagram ist für mich der Kanal, der am meisten bewegt hat. Mein Account @wie_online_geld_verdienen hat heute rund 9.900 Follower und 2.198 Beiträge. Über Instagram habe ich 2020 auch Fabian Habich kennengelernt, mit dem ich 2022 Profit Buddies gegründet habe.
In diesem Artikel geht es nicht um Influencer-Deals mit Modemarken. Es geht um Affiliate Marketing auf Instagram: Wie du Produkte empfiehlst, die zu deinem Thema passen, und wie Interessenten von deinem Profil zum Produkt oder auf deine E-Mail-Liste kommen.
So funktioniert Affiliate Marketing auf Instagram
Die kurze Antwort: Du veröffentlichst regelmäßig Inhalte zu einem klaren Thema, baust damit Vertrauen auf und führst Interessenten über einen Link zu einem Partnerprodukt. Kauft jemand über deinen Link, bekommst du eine Provision.
Das Besondere an Instagram: Unter normalen Beiträgen und Reels kannst du keine klickbaren Links setzen. Deshalb brauchst du einen Weg, die Leute vom Inhalt zum Link zu bringen. Dafür gibt es drei Stellen:
- Link in Bio: Im Profil kannst du inzwischen bis zu fünf Links hinterlegen. Sichtbar ist zuerst nur der erste, die anderen klappen beim Antippen auf.
- Link-Sticker in Stories: Damit verlinkst du direkt aus einer Story.
- Direktnachrichten: Jemand kommentiert ein Stichwort und bekommt den Link automatisch per DM. Dazu weiter unten mehr.
Wenn du eine allgemeine Einführung suchst, wie man mit Instagram Geld verdient (auch jenseits von Affiliate Marketing), findest du bei Profit Buddies einen ausführlichen Artikel: Geld verdienen mit Instagram. Hier bleibe ich bei dem, was ich selbst mache.
Was bei meinem Kanal Reichweite bringt
Ich habe mir meine Instagram-Insights für April 2026 genau angeschaut. So verteilen sich die Aufrufe auf die Formate:
| Format | Anteil an den Aufrufen | Wofür ich es nutze |
|---|---|---|
| Reels | 57,1 % | neue Leute erreichen |
| Stories | 38 % | Nähe zu bestehenden Followern, Links |
| Beiträge | 4,8 % | Profil als Visitenkarte |
Die Zahlen sind eindeutig: Reels sind bei mir der wichtigste Hebel für Reichweite. Stories sind der Ort, an dem die Beziehung zu den Leuten entsteht, die schon folgen. Klassische Bildbeiträge spielen für die Aufrufe kaum noch eine Rolle.
Mein Publikum besteht zu 70,6 % aus Männern, die meisten zwischen 25 und 44. Das sind oft Leute in einer ähnlichen Situation wie ich: angestellt, Familie, wenig Zeit, aber der Wunsch nach einem zweiten Standbein. Genau für diese Menschen mache ich meine Inhalte. Kenne deine Zielgruppe in den Insights, dann weißt du auch, welche Produkte du empfehlen kannst. 📊
Content-Säulen: Worüber du regelmäßig postest
Die häufigste Frage war schon 2019 und ist bis heute: Was soll ich posten? Mir hilft eine einfache Aufteilung in wenige Themenbereiche, sogenannte Content-Säulen. Für ein Affiliate-Thema könnten das zum Beispiel sein:
- Wissen: kurze Tipps und Erklärungen, die ein konkretes Problem lösen.
- Einblicke: wie du selbst arbeitest, was du testest, was schiefgegangen ist.
- Motivation und Mindset: warum sich Dranbleiben lohnt, auch wenn es mal zäh ist.
- Empfehlungen: Tools und Produkte, die du selbst nutzt, klar als Werbung gekennzeichnet.
Der Empfehlungsanteil sollte der kleinste sein. Wer nur Links postet, verliert Vertrauen. Wer vorher geholfen hat, dem glaubt man auch eine Empfehlung.
Meine wichtigste Erkenntnis dazu: Regelmäßigkeit schlägt Perfektion. Sporadisches Bloggen hat mir früher deutlich weniger Kontakte gebracht als regelmäßige Inhalte auf Instagram. Such dir lieber einen Kanal und bespiele ihn konsequent, als überall ein bisschen zu machen.
Profil und Link in Bio richtig aufsetzen
Dein Profil entscheidet, ob jemand nach einem guten Reel folgt oder weiterscrollt. Diese Punkte haben sich bei mir bewährt:
- Name mit Suchbegriff: Mein Benutzername enthält das Thema „wie online geld verdienen“. Instagram schlägt bei der Suche Profile vor, deren Name den Suchbegriff enthält. Ein klarer Name hilft dir also, gefunden zu werden.
- Bio mit Nutzen: In zwei, drei Zeilen: Für wen ist der Account, was lernt man hier, was ist der nächste Schritt.
- Wenige, klare Links: Früher gab es nur einen Link, deshalb haben alle Linktree und Co. genutzt. Heute kannst du mehrere Links direkt im Profil hinterlegen. Meine Erfahrung von damals gilt trotzdem: Drei bis fünf Links sind genug, zu viele Optionen überfordern.
- Der erste Link führt auf deine Liste: Setz an die erste Stelle ein kostenloses Angebot, über das sich Leute in deinen Newsletter eintragen. Ein direkter Partnerlink bringt höchstens einen Verkauf, ein E-Mail-Kontakt kann dir langfristig viel mehr bringen.
Warum ich so auf die E-Mail-Liste setze, erkläre ich im Artikel E-Mail-Marketing. Kurz gesagt: Follower gehören Instagram, E-Mail-Kontakte gehören dir.
ManyChat: Links automatisch per DM verschicken
Der größte Fortschritt seit meinem ersten Artikel zu diesem Thema sind DM-Automationen. Das Prinzip: Du sagst am Ende eines Reels „Kommentiere GUIDE und ich schicke dir den Link“. Wer das Stichwort kommentiert, bekommt automatisch eine Direktnachricht mit dem Link.
Das hat drei Vorteile: Die Leute müssen nicht erst ins Profil wechseln, die vielen Kommentare signalisieren Instagram Interesse an deinem Reel, und du kommst mit jedem Interessenten ins Gespräch.
Ich habe ManyChat schon 2018 für den Facebook Messenger genutzt, heute wird es vor allem für Instagram genutzt. Wie du so eine Automation aufbaust und was du rechtlich beachten musst, zeige ich im Artikel Messenger Marketing mit ManyChat. Wenn du es direkt ausprobieren willst, findest du ManyChat hier*.
Welche Produkte du auf Instagram empfehlen kannst
Passende Partnerprodukte findest du zum Beispiel auf Digistore24, dem Marktplatz, den ich selbst nutze. Worauf ich bei der Auswahl achte:
- Das Produkt passt genau zu deinem Thema und löst ein Problem deiner Follower.
- Du kennst es selbst oder hast es dir gründlich angeschaut.
- Es gibt eine seriöse Verkaufsseite ohne Einkommensversprechen, für die du dich schämen müsstest.
Wie Digistore24 als Affiliate funktioniert, liest du in meinem Artikel Mit Digistore24 Geld verdienen. Einen guten Einstieg ins Thema Affiliate Marketing bietet dir auch der kostenlose Affilionär Kickstart* von Profit Buddies.
Werbekennzeichnung auf Instagram
Ohne diesen Punkt geht es nicht. Wer mit Partnerlinks Geld verdient, handelt geschäftlich, und dann muss der kommerzielle Zweck erkennbar sein (§ 5a Abs. 4 UWG). Kommerzielle Kommunikation muss außerdem klar als solche zu erkennen sein (§ 6 DDG).
- Partnerlinks in Stories, Bio und DMs: Schreib „Werbung“ oder „Anzeige“ gut sichtbar dazu, nicht versteckt zwischen Hashtags.
- Bezahlte Kooperationen: Nutze zusätzlich das Instagram-Label „Bezahlte Partnerschaft“. Das setzt du beim Erstellen des Beitrags in den erweiterten Einstellungen.
- Im Zweifel lieber kennzeichnen. Eine Kennzeichnung zu viel schadet dir nicht, eine fehlende kann eine Abmahnung bringen. ⚠️
Ich bin kein Anwalt, das hier ist keine Rechtsberatung. Einen Überblick über deine Pflichten findest du im Artikel Welche rechtlichen Pflichtseiten brauchst du?
Fazit: Instagram lohnt sich, wenn du dranbleibst
Affiliate Marketing auf Instagram ist kein schneller Weg zu Geld, und ich verspreche dir auch keinen ersten Verkauf in 30 Tagen. Was ich sagen kann: Regelmäßige Inhalte auf Instagram haben mir deutlich mehr Kontakte gebracht als mein sporadisches Bloggen früher.
Wenn du anfangen willst: Wähle ein Thema, poste regelmäßig Reels, nutze Stories für die Nähe, setz einen klaren ersten Link auf deine E-Mail-Liste und kennzeichne jede Empfehlung. Den gesamten Weg Schritt für Schritt findest du in meinem kostenlosen Handbuch. 🙌
Häufige Fragen
Wie funktioniert Affiliate Marketing auf Instagram?
Du empfiehlst Produkte, die zu deinem Thema passen, und verlinkst sie mit deinem Partnerlink in der Bio, in Stories oder per DM. Kauft jemand darüber, bekommst du eine Provision. Jeder Partnerlink muss als Werbung gekennzeichnet sein.
Wie viele Follower braucht man für Affiliate Marketing auf Instagram?
Es gibt keine Mindestzahl. Wichtiger als die Followerzahl ist, dass deine Follower zum Produkt passen und dir vertrauen. Auch kleine Accounts können über Bio-Link und DMs erste Kontakte gewinnen.
Wo platziere ich Affiliate-Links auf Instagram?
Im Profil unter „Links“, in Stories über den Link-Sticker und in Direktnachrichten, zum Beispiel automatisiert über ManyChat. Unter normalen Beiträgen und Reels sind Links in der Bildunterschrift nicht klickbar.
Muss ich Affiliate-Links auf Instagram als Werbung kennzeichnen?
Ja. Der kommerzielle Zweck muss klar erkennbar sein (§ 5a Abs. 4 UWG, § 6 DDG). Schreib „Werbung“ oder „Anzeige“ gut sichtbar dazu. Bei bezahlten Kooperationen nutzt du zusätzlich das Label „Bezahlte Partnerschaft“.
Was bringt mehr Reichweite: Reels, Stories oder Beiträge?
Bei meinem Kanal bringen Reels 57,1 %, Stories 38 % und klassische Beiträge 4,8 % der Aufrufe (Insights April 2026). Reels holen neue Leute, Stories halten den Kontakt zu bestehenden Followern.
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Gratis Einstiegsplan ansehenQuellen
- Eigene Instagram-Insights @wie_online_geld_verdienen, Stand April 2026
- Instagram-Hilfebereich: Bezahlte Partnerschaft, Stand 25.09.2026
- OnlineMarketing.de: Instagram erlaubt 5 Links in der Bio, Stand 25.09.2026
- § 5a UWG (Irreführung durch Unterlassen), Stand 25.09.2026
- § 6 DDG (Besondere Informationspflichten bei kommerziellen Kommunikationen), Stand 25.09.2026
Hinweis: Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von Daniel Kocks und Fabian Habich geprüft und überarbeitet.
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