Kurz gesagt

Mit YouTube kannst du auf fünf Wegen Geld verdienen: über das YouTube-Partnerprogramm (Werbeeinnahmen ab 1.000 Abonnenten und 4.000 Stunden Wiedergabezeit oder 10 Mio. Shorts-Aufrufen), über Affiliate-Links in der Videobeschreibung, über eigene Produkte, über Leads für deine E-Mail-Liste und über Kooperationen. Für Affiliate-Links und Leads brauchst du keine Mindestzahl an Abonnenten, deshalb funktionieren sie auch für kleine Kanäle.

Werbehinweis: Dieser Artikel enthält Partnerlinks, markiert mit *. Kaufst du darüber, bekomme ich eine Provision. Für dich ändert sich am Preis nichts. Mehr dazu
Inhalt
  1. Kann man mit YouTube Geld verdienen? Die kurze Antwort
  2. Weg 1: Das YouTube-Partnerprogramm und seine Voraussetzungen
  3. Weg 2: Affiliate Marketing mit YouTube, auch ohne Website
  4. Weg 3: Leads statt schneller Klicks, der unterschätzte Weg
  5. Weg 4 und 5: Eigene Produkte und Kooperationen
  6. YouTube Shorts: Kann man damit Geld verdienen?
  7. Meine Praxis: Was ich seit 2018 auf YouTube gelernt habe
  8. Kennzeichnungspflicht: Partnerlinks und bezahlte Werbung
  9. Tools, die ich für YouTube nutze
  10. Deine ersten Schritte: So startest du nebenbei
  11. Fazit: YouTube lohnt sich, wenn du es richtig verbindest
  12. Häufige Fragen

Du schaust selbst jeden Tag YouTube, und irgendwann kommt die Frage: Kann ich damit auch Geld verdienen? Neben dem Job, mit wenig Zeit, ohne Studio und ohne 100.000 Abonnenten?

Ich habe am 27.05.2018 mein erstes Video hochgeladen. Heute sind es 372 Videos und 1.950 Abonnenten. Das ist ein kleiner Kanal, und genau deshalb kann ich dir ehrlich zeigen, was auf YouTube ohne Riesenreichweite funktioniert und was nicht.

Kann man mit YouTube Geld verdienen? Die kurze Antwort

Ja, und zwar auf mehr Wegen als nur über Werbung. Die meisten denken bei „mit YouTube Geld verdienen“ an die Werbeanzeigen vor und in Videos. Die gibt es aber erst, wenn dein Kanal im YouTube-Partnerprogramm ist, und dafür brauchst du 1.000 Abonnenten plus viel Wiedergabezeit.

Viel früher greifen die anderen Wege. Einen Affiliate-Link in die Videobeschreibung setzen oder auf ein kostenloses Angebot für deine E-Mail-Liste hinweisen kannst du ab dem ersten Video. Genau das ist für Einsteiger der spannende Teil, denn damit brauchst du keine eigene Website, um mit online Geld verdienen anzufangen.

Die fünf Wege im Überblick:

WegAb wann möglichPasst gut, wenn ...
YouTube-Partnerprogramm (Werbung)1.000 Abos + 4.000 Std. oder 10 Mio. Shorts-Aufrufedu viele Aufrufe hast
Affiliate-Linksab dem ersten Videodu Produkte zeigst und erklärst
Leads und E-Mail-Listeab dem ersten Videodu langfristig aufbauen willst
Eigene Produktesobald du etwas anzubieten hastdeine Zuschauer dir vertrauen
Kooperationensobald eine passende Firma anfragtdeine Nische klar ist

Weg 1: Das YouTube-Partnerprogramm und seine Voraussetzungen

Das YouTube-Partnerprogramm (YPP) ist der offizielle Weg, an den Werbeeinnahmen deiner Videos beteiligt zu werden. Ich habe die Voraussetzungen am 25.09.2026 direkt in der YouTube-Hilfe geprüft. Für die Beteiligung an Werbeeinnahmen brauchst du eine dieser beiden Kombinationen:

  • 1.000 Abonnenten und 4.000 Stunden gültige öffentliche Wiedergabezeit in den letzten 12 Monaten, oder
  • 1.000 Abonnenten und 10 Millionen gültige Shorts-Aufrufe in den letzten 90 Tagen.

Dazu kommen ein paar Pflichtpunkte: Deine Inhalte müssen den Monetarisierungsrichtlinien entsprechen, das YPP muss in deinem Land verfügbar sein (Deutschland ist dabei), du darfst keine aktive Verwarnung wegen der Community-Richtlinien haben, du brauchst die Bestätigung in zwei Schritten für dein Google-Konto, Zugriff auf die erweiterten YouTube-Funktionen und ein verknüpftes AdSense-Konto.

Der erweiterte Zugang ab 500 Abonnenten

Seit einiger Zeit gibt es eine Vorstufe. Mit 500 Abonnenten, 3 öffentlichen Uploads in den letzten 90 Tagen und entweder 3.000 Stunden Wiedergabezeit in 12 Monaten oder 3 Millionen Shorts-Aufrufen in 90 Tagen bekommst du Zugang zu Fan-Funding-Funktionen. Dazu gehören Kanalmitgliedschaften, Super Chat, Super Sticker, Super Thanks und YouTube Shopping. Werbeeinnahmen sind in dieser Stufe nicht enthalten.

Wichtig für deine Erwartung: Die 4.000 Stunden sind für einen Nebenberufs-Kanal eine echte Hürde. Wenn du nur darauf wartest, kann es lange dauern, bis der erste Euro kommt. Deshalb würde ich das Partnerprogramm als schönen Bonus sehen und nicht als Plan A.

Das ist der Weg, mit dem ich 2018 auf YouTube angefangen habe. Die Idee ist einfach: Du erklärst in einem Video ein Produkt oder löst ein Problem mit einem Produkt. In die Videobeschreibung setzt du deinen Partnerlink. Kauft jemand über diesen Link, bekommst du eine Provision. Eine eigene Website brauchst du dafür nicht.

YouTube ist dafür so gut geeignet, weil es eine riesige Suchmaschine ist. Menschen suchen dort gezielt nach „Wie funktioniert ...“ oder „... Test“. Wer so sucht, hat ein konkretes Problem und ist oft kurz vor einer Kaufentscheidung. Dazu kommt: YouTube gehört zu Google, und Google zeigt bei vielen Suchanfragen Videos direkt in den Suchergebnissen an. Dein Video kann also auch über Google gefunden werden.

Diese Videoformate eignen sich für Affiliate-Links

  • Review-Videos: Du stellst ein Produkt vor, mit Vor- und Nachteilen und deiner ehrlichen Meinung. Ich habe zum Beispiel Bücher vorgestellt, die mir geholfen haben.
  • Tutorial-Videos: Du zeigst Schritt für Schritt, wie man mit einem Tool ein Problem löst. Das ist mein Lieblingsformat, weil die Zuschauer genau dieses Problem gerade haben.
  • Unboxing-Videos: Funktionieren schlechter, weil du ständig neue Produkte kaufen musst. Ich habe das nur gemacht, wenn ich mir sowieso etwas Neues gekauft hatte.

Mein Tipp aus der Praxis: Aus einem Produkt kannst du immer mindestens zwei Videos machen. Erst ein Review („Warum ich mich für dieses Tool entschieden habe“), dann ein Tutorial („So richtest du es ein“). Beide bekommen den gleichen Partnerlink. 💡

So baust du die Videobeschreibung auf

  1. Der wichtigste Link ganz nach oben. Den Partnerlink zum Hauptprodukt des Videos setze ich in die ersten Zeilen. Wer lange suchen muss, klickt nicht.
  2. Direkt dahinter die Kennzeichnung, zum Beispiel „*Partnerlink: Wenn du darüber kaufst, bekomme ich eine Provision, für dich ändert sich am Preis nichts.“
  3. Eine kurze Beschreibung des Videos mit den Begriffen, nach denen deine Zuschauer suchen.
  4. Weiter unten 2 bis 3 weitere Links, zum Beispiel zu passenden Tools, deinem kostenlosen Angebot oder deinem Instagram-Kanal. Ich habe bei mir selbst gemerkt: Je öfter ich Videos eines Kanals schaue, desto eher lese ich auch die Beschreibung bis unten.

Passende Produkte findest du zum Beispiel auf Digistore24. Wie das dort funktioniert, erkläre ich in meinem Artikel Mit Digistore24 Geld verdienen. Nutze dort für jedes Video einen eigenen Campaignkey. So habe ich früher in Digistore24 gesehen, welche Verkäufe über YouTube kamen, und wusste, welche Videos sich lohnen.

Weg 3: Leads statt schneller Klicks, der unterschätzte Weg

Wenn ich heute noch einmal mit YouTube starten würde, würde ich diesen Punkt von Anfang an ernster nehmen. Ein Partnerlink bringt dir im besten Fall einen Verkauf. Ein neuer Kontakt auf deiner E-Mail-Liste kann dir über Monate und Jahre immer wieder etwas bringen, weil du ihm regelmäßig hilfreiche Inhalte und passende Angebote schicken kannst.

Meine wichtigste Erkenntnis nach all den Jahren: Die E-Mail-Liste ist das wertvollste, was du online aufbauen kannst. Deine Abonnenten auf YouTube gehören YouTube. Deine E-Mail-Kontakte gehören dir.

So sieht das in der Praxis aus:

  • Du bietest etwas Kostenloses an, das zum Video passt: eine Checkliste, eine Anleitung, einen Mini-Kurs.
  • Im Video erwähnst du es kurz und in der Beschreibung steht der Link zur Anmeldeseite.
  • Wer sich einträgt, bekommt automatisch eine kleine E-Mail-Serie, zum Beispiel über Klick-Tipp, das ich selbst nutze.

Wie so ein Ablauf komplett aussieht, zeige ich dir im Artikel Der einfachste Affiliate-Funnel. Und wenn du dich für die E-Mail-Seite generell interessierst, lies meinen Leitfaden zum E-Mail-Marketing.

Gerade für kleine Kanäle ist das der Weg, der am meisten Sinn ergibt. Du brauchst keine Millionen Aufrufe. Du brauchst Videos, die die richtigen Leute finden, und ein Angebot, das diesen Leuten weiterhilft.

Weg 4 und 5: Eigene Produkte und Kooperationen

Eigene Produkte

Wenn deine Zuschauer dir vertrauen, kannst du ihnen irgendwann auch etwas Eigenes anbieten: ein E-Book, einen Onlinekurs, eine Vorlage, ein Coaching. Der Vorteil: Du bekommst den vollen Verkaufspreis statt einer Provision. Der Nachteil: Du musst das Produkt erstellen, pflegen und dich um Kunden kümmern. Für den Start würde ich deshalb mit Affiliate-Links und Leads beginnen und eigene Produkte erst angehen, wenn du deine Zielgruppe gut kennst.

Kooperationen mit Firmen

Firmen bezahlen Creator dafür, dass sie ihr Produkt in einem Video vorstellen. Das klappt auch mit kleineren Kanälen, wenn die Nische klar ist und das Publikum genau passt. Achte darauf, nur Produkte anzunehmen, hinter denen du stehst. Eine schlechte Empfehlung kostet dich mehr Vertrauen, als die Kooperation bringt. Und: Jede bezahlte Kooperation musst du kennzeichnen, dazu gleich mehr.

YouTube Shorts: Kann man damit Geld verdienen?

Ja, aber anders, als viele denken. Shorts-Aufrufe zählen für die Aufnahme ins Partnerprogramm: 10 Millionen in 90 Tagen für die Werbeeinnahmen, 3 Millionen für den erweiterten Zugang. Das sind große Zahlen, die die meisten Nebenberufs-Kanäle nicht erreichen.

Spannender finde ich Shorts als Zubringer. Ein kurzes Video mit einem klaren Tipp macht neugierig, und wer mehr will, schaut dein langes Video oder trägt sich für dein kostenloses Angebot ein. Auf Instagram habe ich genau diesen Effekt gesehen: Dort bringen bei mir Reels 57,1 % der Aufrufe (Insights April 2026). Kurze Videos sind also ein starker Weg, neue Leute zu erreichen. Das Geld verdienst du dann meistens über den nächsten Schritt, nicht über das Short selbst.

Meine Praxis: Was ich seit 2018 auf YouTube gelernt habe

Ich bin kein YouTube-Star. 372 Videos und 1.950 Abonnenten in über acht Jahren sind überschaubar, und das gehört ehrlich dazu. Trotzdem lohnt sich YouTube für mich, weil ich es von Anfang an mit Affiliate-Links und später mit Leads verbunden habe. Konkrete Einnahmen nenne ich hier bewusst nicht. Sie hängen von so vielen Faktoren ab, dass sie dir für deine Situation nichts sagen würden.

Was ich aus dieser Zeit mitnehme:

  • Ton ist wichtiger als Bild. Meine ersten Videos habe ich nur mit dem Smartphone aufgenommen, ohne externes Mikrofon. Die Kommentare kamen prompt: Man verstehe mich schlecht. Erst mit einem vernünftigen USB-Mikrofon und einer einfachen Softbox für gutes Licht hörten diese Beschwerden auf. Du brauchst dafür kein Profi-Equipment, ein solides Einsteiger-Set reicht. 🎙️
  • Ein eigenes Google-Konto für den Kanal. Ich habe meinen Kanal von Anfang an mit einem separaten Konto angelegt, damit Privates und Business nicht durcheinander geraten.
  • Suchbegriffe schlagen Ideen. Die besten Themen kommen nicht aus meinem Kopf, sondern aus der Suchleiste. Tipp in YouTube den Anfang deines Themas ein und schau, was die Autovervollständigung vorschlägt. Das sind echte Suchanfragen.
  • Lieber ein Kanal konsequent als viele halbherzig. Ich habe über die Jahre gemerkt, dass regelmäßige Inhalte auf einem Kanal mehr bringen als sporadische Aktivität überall. Sporadisches Bloggen hat mir zum Beispiel deutlich weniger Kontakte gebracht als regelmäßige Inhalte auf Instagram.

Wenn du wissen willst, wie das alles bei mir angefangen hat, lies gern meine Geschichte. Meine Videos findest du gesammelt unter Videos.

Kennzeichnungspflicht: Partnerlinks und bezahlte Werbung

Dieser Teil ist nicht spannend, aber wichtig. In Deutschland musst du den kommerziellen Zweck deiner Inhalte kenntlich machen (§ 5a Abs. 4 UWG), und kommerzielle Kommunikation muss klar als solche erkennbar sein (§ 6 DDG). Für YouTube heißt das:

  • Partnerlinks kennzeichnest du direkt in der Beschreibung, zum Beispiel mit einem Sternchen und dem Hinweis „Werbung/Partnerlink“. Sag es im Video auch kurz mündlich, wenn du ein Produkt empfiehlst.
  • Bezahlte Kooperationen, Produktplatzierungen und Sponsorings meldest du zusätzlich in YouTube Studio: Beim Video unter „Bezahlte Werbung“ das Häkchen setzen. YouTube blendet dann in den ersten Sekunden automatisch einen Hinweis für die Zuschauer ein.
  • YouTube weist selbst darauf hin, dass du trotzdem für die Einhaltung der Gesetze in deinem Land verantwortlich bist. Das Häkchen allein ersetzt also keine klare Kennzeichnung im Video.

Ich bin kein Anwalt, und das hier ist keine Rechtsberatung. Wenn du unsicher bist, lass dich beraten. Einen Überblick über Impressum, Datenschutz und Kennzeichnung findest du in meinem Artikel Welche rechtlichen Pflichtseiten brauchst du?

Tools, die ich für YouTube nutze

  • TubeBuddy: eine Browser-Erweiterung für YouTube, die bei Keyword-Recherche, Titeln, Tags und A/B-Tests für Thumbnails hilft. Ich habe damit geprüft, wie oft ein Begriff gesucht wird und wie stark die Konkurrenz ist. Die Tarife findest du auf tubebuddy.com. Für die ersten Videos reicht oft schon die Autovervollständigung von YouTube.
  • Canva: Damit erstelle ich Thumbnails und Kanalgrafiken. Mein Kanalbanner ist zum Beispiel mit Canva entstanden. Für Thumbnails gilt: große Schrift, wenig Text, ein klares Gesicht oder Motiv. Das Thumbnail entscheidet mit, ob jemand überhaupt klickt.
  • Mikrofon und Licht: ein USB-Mikrofon und eine einfache Softbox. Mehr brauchst du zum Start nicht.

Eine Liste aller Werkzeuge, die ich für mein Business nutze, findest du auf meiner Tools-Seite.

Deine ersten Schritte: So startest du nebenbei

  1. Thema wählen. Etwas, bei dem du dich auskennst oder das dich wirklich interessiert, mit Produkten, die du empfehlen kannst.
  2. Kanal sauber aufsetzen. Eigenes Google-Konto, Kanalbanner, kurze Kanalbeschreibung, Links zu deinen anderen Plattformen. Das dauert eine Stunde und wirkt sofort professioneller.
  3. 10 Suchbegriffe sammeln. Über die Autovervollständigung auf YouTube. Jeder Begriff wird ein Video.
  4. Ein kostenloses Angebot vorbereiten, damit Zuschauer auf deine E-Mail-Liste kommen. Das muss nicht perfekt sein, eine gute Checkliste reicht.
  5. Regelmäßig veröffentlichen. Lieber ein Video pro Woche über ein Jahr als zehn Videos in einem Monat und dann Pause. Mit Job und Familie ist ein fester Rhythmus wichtiger als ein hohes Tempo.

Wenn du den Weg Schritt für Schritt gehen willst, schau in mein kostenloses Handbuch. Und wenn du Affiliate Marketing mit einer fertigen Anleitung lernen möchtest, empfehle ich dir den kostenlosen Affilionär Kickstart* von Profit Buddies, dem Business, das ich 2022 mit Fabian Habich gegründet habe.

Fazit: YouTube lohnt sich, wenn du es richtig verbindest

Mit YouTube Geld verdienen geht, aber nicht so, wie es oft verkauft wird. Die Werbeeinnahmen aus dem Partnerprogramm kommen erst mit einer ordentlichen Reichweite. Affiliate-Links, Leads und später eigene Produkte funktionieren dagegen schon mit einem kleinen Kanal, wenn deine Videos echte Fragen beantworten.

Mein Rat: Starte mit einem Thema, einem Rhythmus, den du neben dem Job durchhältst, und einem kostenlosen Angebot für deine E-Mail-Liste. Dann hat jedes Video die Chance, dir langfristig etwas zu bringen. 🚀

Häufige Fragen

Kann man mit YouTube Geld verdienen?

Ja. Werbeeinnahmen gibt es erst im YouTube-Partnerprogramm, Affiliate-Links, eigene Produkte und Leads funktionieren aber ab dem ersten Video. Wie viel dabei herauskommt, hängt von Thema, Zielgruppe und Ausdauer ab, eine feste Summe kann dir niemand seriös versprechen.

Ab wann kann man mit YouTube Geld verdienen?

Für Werbeeinnahmen brauchst du laut YouTube 1.000 Abonnenten plus 4.000 Stunden gültige Wiedergabezeit in 12 Monaten oder 10 Mio. gültige Shorts-Aufrufe in 90 Tagen. Ab 500 Abonnenten gibt es einen erweiterten Zugang mit Fan-Funding und Shopping. Affiliate-Links kannst du ab dem ersten Video setzen.

Kann man mit YouTube Shorts Geld verdienen?

Ja. Shorts-Aufrufe zählen für die Aufnahme ins Partnerprogramm (10 Mio. in 90 Tagen für Werbeeinnahmen, 3 Mio. für den erweiterten Zugang). Links unter Shorts werden weniger geklickt, deshalb eignen sich Shorts vor allem, um Zuschauer auf längere Videos und deine Liste zu lenken.

Wie viele Abonnenten braucht man, um mit YouTube Geld zu verdienen?

Für Werbeeinnahmen 1.000, für Kanalmitgliedschaften und Super Thanks 500. Für Affiliate-Links und Leads gibt es keine Grenze, entscheidend ist, dass die richtigen Leute dein Video finden.

Muss ich Affiliate-Links auf YouTube kennzeichnen?

Ja. Kennzeichne sie direkt am Link, zum Beispiel mit einem Sternchen und dem Hinweis „Werbung/Partnerlink“. Bei bezahlten Kooperationen setzt du zusätzlich in YouTube Studio das Häkchen „Bezahlte Werbung“. Mehr dazu in meinem Artikel zu den rechtlichen Pflichtseiten.

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Quellen

  1. YouTube-Hilfe: YouTube-Partnerprogramm, Überblick und Voraussetzungen, Stand 25.09.2026
  2. YouTube-Hilfe: Das erweiterte YouTube-Partnerprogramm im Überblick, Stand 25.09.2026
  3. YouTube-Hilfe: Bezahlte Produktplatzierungen, Sponsorships und Empfehlungen, Stand 25.09.2026
  4. § 5a UWG (Irreführung durch Unterlassen), Stand 25.09.2026
  5. § 6 DDG (Besondere Informationspflichten bei kommerziellen Kommunikationen), Stand 25.09.2026
  6. TubeBuddy: Tarife und Funktionen, Stand 25.09.2026

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und von Daniel Kocks und Fabian Habich geprüft und überarbeitet.

Daniel Kocks
Über den Autor: Daniel Kocks

Daniel ist seit 2018 nebenberuflich im Affiliate Marketing unterwegs, neben seinem Job und seiner Familie. Hier zeigt er, was bei ihm funktioniert hat und was nicht. Mehr über Daniel

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